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Tipps fürs erste Semester – So startest Du gut ins Studium !

Bald geht die Uni wieder los und für viele startet damit das erste Semester. Als ich damals angefangen habe zu studieren, war ich etwas überfordert. Es waren sehr viele Eindrücke auf einmal. Damit es euch nicht genauso geht, habe ich mir einige Dinge überlegt, die ich gerne vor Beginn des Studiums gewusst hätte. Dadurch wäre ich mit Sicherheit etwas beruhigter an das Studium herangegangen.

Schaffe dir einen Kalender an und benutze ihn!

Einer der wichtigsten Punkte in dieser Liste ist, dass ihr euch unbedingt zu Beginn des Studiums einen Kalender anschaffen solltet. Ihr bekommt am Anfang des Semester viele Termine wie Abgaben, Prüfungsanmeldungen, Semesterferien, Klausuren, Einsichtstermine, und und und. Außerdem solltet ihr euch die Sprechstunden eurer Dozenten eintragen, die werdet ihr sicher brauchen. Auch die Öffnungszeiten der Bibliothek und Mensa solltet ihr euch notieren, damit ihr nicht vor verschlossenen Türen steht.

An der Ersti-Woche / O-Woche teilnehmen!

Nehmt unbedingt an der Ersti-Woche oder auch O-Woche teil. Anfangs hatte ich auch ein bisschen Angst davor, alleine zu dieser Woche zu gehen. Aber genau dafür ist diese Woche da. Es ist wichtig, zu Beginn des Studiums ein paar Freundschaften zu knüpfen. Damit seid ihr in der ersten Vorlesung nicht alleine und ihr könnt euch im Laufe des Studiums untereinander helfen. Es ist auch hilfreich, um euch an Fristen und Abgaben zu erinnern. Ich bin immer noch mit ein paar Leuten aus der ersten Woche befreundet.

Auch durch Ersti-Partys lernt man schnell neue Freunde kennen. Die Ersti-Woche / O-Woche ist aber auch dazu hilfreich, dass die Tutoren euch den Campus zeigen, euch den Studiengang erklären und euch zeigen, wie man den Stundenplan erstellt. Auch wenn ihr irgendwelche Fragen habt, können euch die Tutoren in dieser Woche sicher weiterhelfen.

Antrag für Bafög so schnell wie möglich stellen!

Den Tipp hätte ich auch gerne früher gewusst: das Bafög-Amt braucht meiner Erfahrung nach sehr lange, um die Anträge zu bearbeiten, da zu Beginn des Studiums sehr viele Anträge gestellt werden. Daher rate ich euch dazu, sobald ihr eure Zusage für den Studienplatz bekommen habt, euch beim Bafög-Amt zu informieren und so schnell wie möglich den Antrag zu stellen.

Informiere dich über Vorkurse!

Vor Studienbeginn werden an den meisten Unis und Hochschulen Vorkurse angeboten, in denen der Schulstoff nachgeholt wird und auf den neuen Stoff vorbereitet wird. Gerade für naturwissenschaftliche Studiengänge würde ich euch das auf jeden Fall empfehlen. Außerdem habt ihr da direkt schon die erste Gelegenheit neue Freunde zu finden.

Geh zu allen Veranstaltungen und arbeite nach!

Jaaaa, ich muss gestehen, dass ich auch nicht immer zu allen Veranstaltungen gegangen bin, haha. ABER ich empfehle euch auf jeden Fall in den ersten Wochen immer an allen Veranstaltungen teilzunehmen. Irgendwann könnt ihr dann selber einschätzen was sich lohnt, und was nicht. Dann könnt ihr euch je nach Studiengang manches auch sparen. Trotzdem solltet ihr immer alle Vorlesungen direkt nacharbeiten – egal ob ihr da wart, oder nicht. Ich bin schon so manches Mal auf die Nase gefallen, weil ich das nacharbeiten immer aufgeschoben habe. Doch in der Uni ist das so, dass ihr meistens jede Woche ein neues Thema behandelt, so war es zumindest immer bei mir. Und wenn ihr das Thema der letzten Woche nicht verstanden habt, werdet ihr auch das nächste Thema vermutlich nicht verstehen, da die Themen sehr oft aufeinander aufbauen.

Bleib organisiert!

Bleibt von Anfang an organisiert und ordnet eure Mitschriften so, dass ihr sie in der Prüfungsphase wieder findet und auch noch lesen könnt. Ich hatte auch schon Semester, in denen ich alle Veranstaltungen in einen Block gekritzelt habe und am Ende des Semesters Stunden damit verbracht habe, die Blätter zu ordnen und zu sortieren. Deswegen legt euch von Anfang an für jedes Modul einen separaten Ordner an mit einem Register für jedes Semester. Ich kann euch gerne mal meine Ordner für die Uni zeigen, wenn ihr daran interessiert seid.

Fang rechtzeitig an zu lernen!

Ja, auch das ist wieder leichter gesagt als getan. Ich glaube ich konnte meinen Zeitplan fürs Lernen nie einhalten, weil ich immer viel zu spät angefangen habe zu lernen. Aber vielleicht lernt ihr ja aus meinen Fehlern. Je nach Fach braucht man unterschiedlich lang, um den gesamten Stoff zu lernen. Daher würde ich mir erst einmal anschauen, wie viel Stoff ihr für die Prüfung überhaupt lernen müsst und dann nach Themen einteilen. Dann könnt ihr euch für jedes Thema überlegen, wie lange ihr dafür ungefähr braucht.

Zusätzlich würde ich aber immer mindestens eine Woche Puffer einbauen, denn es kommt schnell mal etwas dazwischen. Zum Beispiel wenn ihr krank werdet oder mit einem Thema doch nicht so gut zurecht kommt, wie anfangs gedacht. Dann habt ihr am Ende keinen Zeitdruck.

Du brauchst nicht alle Bücher kaufen, die empfohlen werden!

Die erste Sitzung nutzen die meisten Dozenten und Professoren dafür, um euch Literatur zu empfehlen, und meistens ist mindestens eins der Bücher von ihnen selbst geschrieben. Ich kenne viele, die sich anfangs direkt alle Bücher neu gekauft haben und das ist völliger Quatsch. Es ist vielleicht sinnvoll, in die eigenen Bücher der Professoren hineinzuschauen, da dort meistens die Themen der Vorlesung drin stehen. Trotzdem müsst ihr euch nicht alle Bücher kaufen.

Ich empfehle euch, dass ihr einfach mal in die Bib geht und euch einige Bücher, die auf der Literaturliste stehen einfach mal anschaut. Außerdem ist es sinnvoll, das Inhaltsverzeichnis mit dem Semesterplan, den ihr zu Beginn aller Veranstaltungen bekommt, zu vergleichen.

Oder ihr schaut einfach mal online nach gebrauchten Büchern. Aber ich kann euch versprechen, dass ihr die meisten Bücher wahrscheinlich nie wieder brauchen werdet, daher würde ich nicht alle Bücher immer neu kaufen.

Du brauchst nicht alles mitschreiben!

Anfangs konnte ich nie unterscheiden, was von dem Gesagten wichtig ist und was nicht und habe versucht alles mitzuschreiben. Mit der Zeit entwickelt man ein Gefühl dafür, was wichtig ist und was nicht. Bei mir hat es auch sehr lange gedauert, aber irgendwann hat man es raus.

Ich würde euch empfehlen, wenn der Dozent die Folien vor der Veranstaltung hochlädt, dann druckt euch die Folien aus oder ladet sie auf euer Tablet runter. Denn dann müsst ihr nicht alles was gesagt wird aufschreiben, sondern könnt einfach nur Informationen am Rand ergänzen.

Außerdem könnt ihr euch direkt farbig markieren, wenn irgendetwas besonders wichtig ist, also wenn der Dozent einen Punkt besonders hervorhebt oder besonders lange darüber spricht. Denn dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er dieses Thema auch in der Klausur ansprechen wird.

So, ich glaube das waren erst einmal die wichtigsten Tipps zum Start in den Uni-Alltag. Aber ganz wichtig ist auf jeden Fall, dass ihr euch nicht stressen solltet, sondern die Uni-Zeit ruhig genießen dürft !

-Alina

22 y/o | Aachen, Germany

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